Klangvisualisierung

Bei meiner Spezialisierung im Studiengang Multimedia Design ging es darum, herauszufinden, welche Möglichkeiten und Tools auf dem freien Markt vorhanden sind, um eine Klangvisualisierung im digitalen, dreidimensionalen Raum durchzuführen. Es ging dabei zum einen um die Möglichkeiten der Analyse der Audiodaten, sprich Amplitude, Frequenzanalyse, Beat Detection usw.; zum anderen aber auch um die Möglichkeiten der Beeinflussung von Geometrie mit ebendiesen gewonnenen Daten. Interessant ist in diesem Kontext auch, inwiefern diese Tools (für eine im Alltag wahrscheinlich nicht oft eingesetzte Prozedur) dokumentiert und implementiert sind; und in welchen Punkten sie sich von ihren Mitstreitern unterscheiden. Untersucht wurden die klassischen 3D-Programme Cinema 4D, 3ds Max, Maya, und die Echtzeitengine Unity3D. Der besondere Fokus lag deshalb bei den klassischen, linearen Modellierungs- und Animationstools, weil in meinen Augen die Verbindung von linearen Werkzeugen mit dem Medium Musik, das sich zeitlich verändert und so immer neue Bilder erzeugt, besonders reizvoll erscheint.

Um die Ergebnisse aller Programme und Tools wenigstens halbwegs vergleichbar zu halten, wurde bei allen Tests das gleiche Musikstück verwendet: Der Csárdás vom italienischen Komponisten Vittorio Monti. Dieses Stück zeichnet sich durch deutliche Tempo- und Intonationswechsel und eine variable instrumentale Besetzung aus, weswegen es gut für spezielle Anwendungsfälle abgewandelt werden kann. Gleichzeitig sieht man auch, wie die Tools auf alle Facetten des Stücks reagieren und das Frequenzspektrum abbilden.

  • April 2014 – Juli 2014
  • Betreuer: Felix Herbst
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